Zwischen Tradition und Moderne: Die weltweite Containerknappheit erforderte kreative Lösungen von unseren großen Kaffeekunden. Statt wie üblich in Containern, egal ob als Sack-, Bigbag- oder Bulkware, wurde der Kaffee ähnlich wie früher in Schiffsladeräume verladen. Im Unterschied zu damals sind inzwischen jedoch Bigbags aus Polypropylen anstatt Jutesäcke die gängigste Verpackung zum Transport. An unserem Hafen in Antwerpen hat uns kürzlich ein Schiff aus Santos (Brasilien) erreicht, beladen mit 6500 Tonnen Kaffee.

Der Kaffee, bestehend aus 67 unterschiedlichen Qualitäten, ist in insgesamt 6540 Bigbags aufgeteilt. Bei diesem besonderen Anlass war unser Kunde sogar vor Ort und hat einen Teil der Entladung begleitet. Eine solche Entladung erfolgt mit einer Geschwindigkeit von etwa 1500 Tonnen pro Tag. Der Kaffee wird nun von uns bemustert, eingelagert und nach Freigabe an verschiedene Standorte in ganz Europa transportiert. Ein Teil des Kaffees soll dabei zunächst mit dem Zug an unseren Standort in Triest verlagert werden.

Die Art des containerlosen Schifftransports wird immer beliebter: In Bremen ist bereits im Dezember ein Schiff dieser Art bei uns angekommen, zwei weitere Schiffe sind für Antwerpen geplant; auch in Bremen folgt noch ein zweites und in Genua laufen bereits die Planungen für eine Lieferung von etwa 6000-7000 Tonnen.

Die Vollers-Gruppe bringt die optimalen Voraussetzungen und das nötige Know-how für eine solche Aufgabe mit: Das hohe Maß an Erfahrung bei der Abwicklung von Ankünften großer Mengen Kakao ist in der Vollers Gruppe an zahlreichen Standorten etabliert. Auch die Fähigkeiten im Bereich der Steuerung von Kränen und Schlingen sind als Grundvoraussetzung vorhanden. Andererseits spielt auch die günstige Lage am Hafen eine große Rolle. Die moderne IT-Infrastruktur sorgt außerdem für die Speicherung aller Informationen und für die vollständige Rückverfolgung der Ware.