Klimawissenschaftler prognostizieren für dieses Jahr den stärksten Rückgang der CO2-Emissionen, den es auf der Welt je gegeben hat. Länder im Lockdown verbrauchten rund ein Viertel weniger Energie. Doch um den Klimawandel zu bekämpfen, braucht es einen Umbau der Wirtschaft, nicht ihre Stilllegung.

Was unternimmt Vollers, um die CO2-Emissionen zu reduzieren?

Antwerpen bezieht bereits seit 2017 Ökostrom und ist damit Vorreiter innerhalb der Vollers Gruppe. Seit diesem Jahr beziehen auch Bremen, Hamburg und Riga den Strom aus erneuerbaren Energien. Als erneuerbare oder regenerative Energien werden Energiequellen bezeichnet, die im menschlichen Zeithorizont für nachhaltige Energieversorgung praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern. Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen wird auch als Grünstrom und Ökostrom bezeichnet. Indem wir auf Energieerzeugungen durch Kernspaltung oder Kohleverbrennung verzichten, schützen wir unsere Umwelt vor schadstoffreichen Belastungen. Warum sollten Unternehmen Ökostrom nutzen? Bei einer ökologisch unbedenklichen Stromerzeugung werden keine fossilen Ressourcen verwendet. Die begrenzt zur Verfügung stehenden Rohstoffe unseres Planeten werden auf diese Weise nachhaltig geschützt. Zudem erfolgt die Energiegewinnung CO2-neutral und somit absolut emissionsfrei. Dabei gilt es jedoch zu beachten: der wesentliche Nutzen eines Ökostromtarifs ist nicht die unmittelbare Senkung der CO2-Emissionen, sondern die Förderung von Investitionen in regenerative Technik. Durch den Wechsel zu Ökostrom kann man dennoch den CO2-Fußabdruck deutlich reduzieren: Um 90 Prozent sinken die Emissionen durch Ökostrom im Schnitt. Denn bei einer Kilowattstunde (kWh) fallen unterschiedliche Mengen CO2 an:

Konventioneller Strommix:

ca. 0,59 kg CO2 je kWh

Ökostrom:

ca. 0,035 kg CO2 je kWh

Bei den energiebedingten CO2-Emissionen von Vollers Bremen sieht man, dass Strom mit 45 Prozent den größten Anteil ausmacht. Die Umstellung auf Ökostrom Anfang dieses Jahres, trägt also wesentlich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei – und zwar um rund 90 Prozent im Bereich Strom. Der Umstieg auf Ökostrom kann die Klimabilanz deutlich verbessern.

Aber: Aus der Steckdose fließt faktisch noch so lange Graustrom, bis die gesamte Stromproduktion auf erneuerbare Energien umgestellt ist. Denn geliefert wird meist vom nächstgelegenen Kraftwerk. Daher ist die klimafreundlichste Kilowattstunde Strom immer noch die, die nicht verbraucht wird.